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Die Korankonstante
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2013

4. März 2013

Alles wurscht

Currywurst-Museum

In kaum einem anderen Museum dürfte einem bereits beim Betreten dermaßen das Wasser im Mund zusammen­laufen, weil einem leckerer Curry­duft in die Nase steigt. 105’5 Spreeradio sorgte mit einem kulina­rischen „Berliner Schatz“ für geschmack­volle Unter­haltung bei freiem Eintritt.

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Bereits im Eingangsbereich durchströmt ein angenehmer Curry­duft den Raum und wenig später bekommt man ein kosten­loses Probier­häppchen in Form einer „Wurst im Becher“ serviert. Gleich nebenan zeigt eine Berlin-Karte mit stilisierten Wurst­schnitten die wichtigen und bekannten Berliner Curry­wurst-Buden. Wenige Schritte weiter, an einem Wurstsofa vorbei, steht man bereits in der Mitte des Museums unter riesigen Saucen­tropfen, die von der Decke baumeln. Das Museum ist klein, aber sehr ansprechend und ästhetisch gestaltet.

Sagen sie nicht was sie wollen, sondern was sie sind: „Ich bin das Schasch­lik und er ist die Pommes“.
(Imbiß­deutsch für Fort­geschrit­tene, Lektion 4)

In Vitrinen werden interessante und teilweise kuriose Dinge rund um die Wurst präsentiert. Eine umfangreiche „Gewürz­krämerei“ liefert eine Menge Infor­mationen und Düfte rund um die unzähligen möglichen Zutaten einer Curry-Mischung, während auch die grund­sätzlich zu einer typischen Wurst gehörende Wurst­pappe in allen Aspekten vorgestellt wird.

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Der Erfindung der Currywurst durch Herta Heuwer im September 1949 ist ein eigener, kleiner Raum gewidmet, komplett mit alter Koch­maschine und ebenso altem Fernseher, auf welchem die Dame als Gast bei einem noch jungen Harald Schmidt zu sehen ist.

Für kurzweilige Unterhaltung und etwas Action sorgen ein Imbiß­wagen, in welchem man einmal selbst die Wurst­zange schwingen kann sowie zwei Automaten, an denen im Wettlauf gegen die Zeit Curry­würste nach Kunden­wunsch zuzubereiten sind: Flinke Finger beim Umgang mit Messer, Ketchup­flasche und Streuern sind hier sehr hilfreich.

Als Abschluß kann man sich im museums-eigenen Imbiß Curry­wurst in verschiedenen Variationen schmecken lassen, wahlweise klassisch mit Brötchen oder auch anderen Beilagen.

Durch seine zentrale Lage nahe der Touristen­falle „Checkpoint Charlie“ ist das Deutsche Currywurst-Museum gut erreichbar und bei einem Berlin-Besuch auf jeden Fall einen Abstecher wert.

Galerie

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